Marktklassifizierung: Praxisbeispiel aus der Konsumgüterbranche

26. April 2026 Praxisbeispiel

Im Jahr 2026 wurden im Rahmen einer Branchenstichprobe Konsumgütermärkte nach vier Hauptkriterien klassifiziert: Umsatz, Marktvolumen, Innovationskraft und Kundenbindung. Diese Merkmalskombination ermöglicht eine differenzierte Einteilung und hebt Unterschiede deutlicher hervor als rein quantitative Ansätze. Rund 75 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, durch die Berücksichtigung qualitativer Faktoren wie Innovationskraft bessere Entscheidungsgrundlagen gewonnen zu haben.

Kombination als Erfolgsfaktor
Das Praxisbeispiel zeigt, dass quantitative Kennzahlen wie Umsatz oder Marktvolumen die Einordnung erleichtern, während qualitative Merkmale wie Kundenbindung ein differenziertes Bild liefern. Das Zusammenspiel beider Ansätze erhöht die Aussagekraft der Klassifizierung und ermöglicht eine gezieltere Marktbearbeitung.

Die Umsetzung erfolgte nach dem internen Vier-Phasen-Modell: (1) Datensammlung, (2) Vorstrukturierung, (3) Gewichtung, (4) Ergebnisüberprüfung. Besonders herausfordernd war die Festlegung der Gewichtung. Hier kamen standardisierte Bewertungsbögen zum Einsatz, mit denen die einzelnen Kriterien nach Wichtigkeit und Einfluss auf die Marktdynamik beurteilt wurden.

Die Validierung erfolgte durch einen Vergleich der Klassifizierungsergebnisse mit externen Marktstudien. Dabei zeigte sich, dass die interne Systematik zu ähnlichen Ergebnissen wie externe Benchmarks führt, sofern qualitative Merkmale ausreichend berücksichtigt werden.

Das Beispiel verdeutlicht, dass sich Marktergebnisse je nach Auswahl und Gewichtung der Kriterien unterscheiden können. Ergebnisse sind daher als Orientierungshilfe zu verstehen und sollten nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen. Methoden wie die Methodische Klassifizierung empfehlen, die eigene Systematik regelmäßig zu hinterfragen und auf neue Marktentwicklungen anzupassen. Externe Einflüsse, beispielsweise veränderte Verbraucherpräferenzen oder neue Wettbewerber, können die Resultate zusätzlich beeinflussen. Ergebnisse können abweichen.